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Selbstwertschätzung bleibt auch dann bestehen, wenn gerade kein Job da ist.
Denn der eigene Wert hängt nicht nur an Leistung, Einkommen oder einem Titel. Auch in einer Phase ohne Arbeit bleibt ein Mensch derselbe: mit Erfahrungen, Fähigkeiten, Stärken, Beziehungen, Haltung und Würde. Man ist nicht weniger wert, nur weil gerade kein Arbeitsverhältnis da ist.
Gerade dann kann Selbstwertschätzung heißen:
• Ich erkenne an, was ich schon alles gelernt und geleistet habe.
• Ich sehe mich nicht nur durch die Brille von „beschäftigt“ oder „nicht beschäftigt“.
• Ich behandle mich freundlich, auch wenn ich mich gerade unsicher fühle.
• Ich erinnere mich daran, dass mein Wert größer ist als meine aktuelle berufliche Situation.
Das ist oft nicht leicht, weil viele Menschen sich stark über ihre Arbeit definieren. Wenn diese Rolle wegfällt, entsteht schnell das Gefühl: Wer bin ich jetzt noch?
Selbstwertschätzung hilft dann, die Antwort nicht nur über Leistung zu suchen, sondern auch über den eigenen inneren Wert. |