In meiner Trainerausbildung habe ich kürzlich wieder über mein persönliches „Wozu“ nachgedacht. Nicht nur über das, was ich tue, sondern darüber, warum ich es tue. Und dabei bin ich wieder an einer Essenz angekommen, die mich tief überzeugt: Die Welt braucht mehr Zuversicht.
Genau darum geht es in meiner Arbeit im Recovery Coaching und Jobcoaching schon heute. Menschen dabei zu begleiten, nach belastenden Phasen wieder Halt zu finden, Vertrauen aufzubauen und den nächsten Schritt mit mehr Klarheit zu gehen. Das ist für mich mehr als ein Beruf. Es ist ein Beitrag dazu, dass Menschen sich selbst wieder als wirksam erleben.
Umso mehr freue ich mich, dieses Thema künftig auch in Form von Trainings für mehr Menschen anbieten zu können. Denn was bisher oft nur als klassisches Bewerbungstraining verstanden wird, darf aus meiner Sicht viel mehr sein: eine Einladung zur Selbstaktualisierung, zur Stärkung der eigenen Ressourcen und zur Entwicklung von innerer Stabilität.
Wenn Bewerbungsphasen schwer werden
Bewerbungsphasen können an den Nerven zehren – besonders dann, wenn sich der Weg länger zieht als gedacht. Absagen, ausbleibende Rückmeldungen und das ständige Vergleichen mit anderen können ganz schön auf die Stimmung drücken. Menschen beschreiben die Jobsuche immer wieder als emotional belastend – das deckt sich auch mit dem, was aus der Forschung über belastende Übergangsphasen bekannt ist.
Viele Menschen reagieren darauf mit Selbstzweifeln oder mit noch mehr Druck: mehr leisten, mehr optimieren, noch härter an sich arbeiten. Doch genau das macht den inneren Rucksack oft nur schwerer. Was eigentlich gebraucht wird, ist nicht Resignation oder noch mehr Anspannung, sondern ein freundlicherer, bewussterer Umgang mit sich selbst.
Der unsichtbare Rucksack
Ich mag das Bild vom unsichtbaren Rucksack: Viele von uns tragen in belastenden Phasen eine Menge mit sich herum, was von außen kaum sichtbar ist: Zweifel, Druck, Enttäuschung, Unsicherheit, vielleicht auch Scham oder Erschöpfung. Je länger die Bewerbungsphase dauert, desto schwerer wird dieser Rucksack oft.

Die gute Nachricht: Man kann lernen, ihn leichter zu machen. Nicht, indem man die Situation schönredet, sondern indem man bewusster hinschaut. Was belastet mich gerade? Was brauche ich? Was hilft mir, wieder etwas mehr Boden unter den Füßen zu spüren? Solche Fragen sind ein wichtiger Schritt, um aus dem reinen Funktionieren herauszukommen. Selbstmitgefühl setzt genau da an: eine wohlwollende Haltung sich selbst gegenüber einnehmen, verbunden mit der Frage, was man in belastenden Momenten wirklich braucht.
Selbstfürsorge als Schlüssel
Selbstfürsorge ist kein Luxus und kein „nice to have“. Sie ist ein Schlüssel, um in herausfordernden Zeiten kraftvoll und zuversichtlich weiterzugehen. Das bedeutet nicht, weniger ambitioniert zu sein. Es bedeutet, klüger mit den eigenen Ressourcen umzugehen.
Gerade im Bewerbungsprozess kann Selbstfürsorge helfen, die Perspektive zu verändern. Statt nur auf Defizite zu schauen, entsteht Raum für Stärken, Lernschritte und Entwicklung. Statt sich in der Belastung zu verlieren, wird wieder sichtbar, dass diese Phase auch eine Zeit des Wachsens sein kann. Tipps aus der Praxis: klare Routinen, machbare Ziele und bewusst eingeplante Pausen.
Von der Belastung zur Entdeckungsreise
Und vielleicht ist genau das der entscheidende Perspektivwechsel: Die Bewerbungsphase ist nicht nur ein Test, den man bestehen muss. Sie kann auch eine spannende Entdeckungsreise sein. Eine Zeit, in der du dir selbst näherkommst, deine Werte klarer erkennst und herausfindest, was du wirklich willst.
In meinem Coaching und Training, zu Themen wie „Selbstfürsorge im Bewerbungsprozess“ oder „Bewerben mit persönlichen Stärken“ geht es deshalb nicht nur um klassisches Bewerbungstraining. Es geht auch um Reflexion, Selbstmitgefühl, Wertschätzung und eine Prise Leichtigkeit. Es geht darum, den inneren Druck zu reduzieren und den Blick wieder auf das zu lenken, was stärkt.
Das erwartet dich:
- Reflexion, wo du gerade im Bewerbungsprozess stehst.
- Impulse, wie du mit Selbstmitgefühl und Wertschätzung den Prozess aktiv gestalten kannst.
- Anregungen aus der Positiven Psychologie, damit die Bewerbungszeit nicht zermürbend wird.
Du wartest darauf, dass du einen neuen Job hast und es dir dadurch besser geht? Ich lade dich ein: Blühe zuerst in deiner Persönlichkeit auf und finde dann aus der Ressourcenfülle heraus einen passenden Job.
Lass dich begleiten – gemeinsam ist es leichter.
Ich bin Emily, Recovery-Jobcoach und Übergangsgestalterin und begeistert für die Positive Psychologie. In Coaching, Supervision und Training mache ich die Inhalte der Wissenschaft des gelingenden Lebens praxisnah erlebbar und alltagstauglich anwendbar. Hier kannst du gleich deinen Termin für ein kostenfreier Erstgespräch oder einen positiven Austauschplausch vereinbaren:
Ich freue mich darauf, dir zu begegnen!
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