Im Beruf sein heißt mehr, als nur eine Rolle auszufüllen. Unser Beruf ist Teil unserer Identität, und diese Identität umfasst weit mehr als rein fachliche Fähigkeiten. Deshalb sehe ich Berufsbezeichnungen als Kombination aus Adjektiven, die unsere persönlichen Stärken beschreiben, und einer klaren Berufsrolle. So wird aus einer schlichten Berufsbezeichnung ein ganz individueller Ausdruck dessen, wer wir sind – auch im Beruf. In meinen Coaching in Karlsruhe oder online lade ich dich dazu ein, deine ganz individuelle Stärken-Berufsbezeichnung zu entwickeln.
Die Herausforderung: Stärken und Begriffe im Durcheinander
Viele Menschen kennen ihre persönlichen Stärken kaum oder können sie nicht eindeutig benennen. Stattdessen herrscht oft Verwirrung zwischen Begriffen wie Werten, Stärken, Talenten, Kompetenzen, Fähigkeiten oder Skills. Um hier Klarheit zu schaffen, nutze ich gern die Pyramide von Robert Dilts aus dem NLP, die diese Ebenen unterscheidet:

- Zugehörigkeit: Unser Platz in Gemeinschaften und Systemen
- Identität: Wer wir als Person sind und wie wir uns selbst sehen
- Überzeugungen/Werte: Was uns wichtig ist und uns motiviert
- Fähigkeiten/Skills: Konkrete Fertigkeiten, die erlernt werden können
- Verhaltensweisen: Wie wir die Fähigkeiten in der Praxis zeigen
- Umwelt: Wo bin ich unterwegs, wo fühle ich mich wohl
Diese Pyramide zeigt, dass persönliche Stärken weit über reine Fähigkeiten hinausgehen und in der Identität und den Werten verwurzelt sind – genau dort, wo persönliche berufliche Orientierung beginnt.
Das VIA-Stärkenkonzept: Unsere individuelle Melodie der Stärken
Ich arbeite mit dem Stärkenkonzept des VIA-Instituts, das Stärken als zeit- und kulturunabhängige, individuelle und stabile Charaktereigenschaften definiert. Diese tragen alle Menschen in sich, allerdings ist die Ausprägung von Mensch zu Mensch verschieden. Man kann sich das vorstellen wie unterschiedliche “Tastenkombinationen”, mit denen jede Person ihre eigene individuelle Melodie spielt.
Eine einfache und kraftvolle Übung, die ich oft in Coachings einsetze, ist das Auslegen von Stärkenkarten. Gemeinsam sprechen wir darüber, welche Stärken einem besonders naheliegen. Diese Methode ist inzwischen fast fester Bestandteil meiner Coachings und immer wieder beeindruckend, wie Menschen dadurch (wieder) zu sich selbst finden.
Persönliche Identität als Basis für Berufsbezeichnung
Gerade wenn es darum geht, in den Arbeitsmarkt einzusteigen oder neu zu starten, ist es wichtig, die eigene Identität zu kennen. Denn die persönliche Berufsbezeichnung sollte aus dieser Identität heraus entstehen und damit authentisch und fühlbar sein. In meinen Workshops und Einzelcoachings erarbeite ich gemeinsam mit meinen KlientInnen genau diese persönlichen Stärken und Adjektive, die ihre Einzigartigkeit unterstreichen.
Beispiele vom Karrieretag: Berufsbezeichnungen mit Persönlichkeit
Beim letzten Karrieretag in Stuttgart habe ich in kurzen Coachings mit arbeitssuchenden Menschen gearbeitet – viele einzigartige Berufsbezeichnungen entstanden, die zeigen: Es geht um mehr als nur den Job. Hier einige Beispiele:
- die weltoffene Software-Entwicklerin
- die studierte Geographin mit Begeisterung für Nachhaltigkeitsmanagement
- der geduldige Coach für Jugendliche (oder 50+?)
- die empathische und weitsichtige Kommunikationsspezialistin
- der frisch studierte neugierige und humorvolle Ingenieur
- die optimistische Medien- und Gamedesignerin
- die enthusiastische Organisationsberaterin für gemeinnützige Unternehmen
Diese Labels spiegeln wider, wie die Menschen wirklich sind, und geben ihnen Mut, authentisch in Bewerbungsunterlagen und Gesprächen aufzutreten.
Mein Ziel: Zuversicht und echte Selbstwahrnehmung im Jobcoaching
Es macht mir viel Freude, Menschen dabei zu begleiten, ihre echten Stärken zu entdecken und sich damit beruflich sichtbar zu machen. Mein Ziel ist, jedem/r eine Prise Zuversicht mitzugeben – damit sie sich trauen, genau die passende Version von sich selbst zu zeigen und so den Job zu finden, der wirklich zu ihnen passt.
Wenn du dich darin wiederkennst, dass deine Berufsbezeichnung deine individuelle Identität nicht gut greift, dann bist du vielleicht in meinem Stärken-Coaching genau richtig. Als Coach für berufliche Übergänge zeige ich dir, wie du deine Stärken kennenlernst und aktivierst. So kannst du wieder Freude am Suchprozess gewinnen und einen Job finden, der nicht nur zu deiner formalen Qualifikation, sondern vor allem auch zu dir als Person passt.
Ich bin Emily, Recovery-Jobcoach und Übergangsgestalterin und begeistert für die Positive Psychologie. In Coaching, Supervision und Workshops mache ich die Inhalte der Wissenschaft des gelingenden Lebens praxisnah erlebbar und alltagstauglich anwendbar. Hier kannst du gleich deinen Termin für ein kostenfreier Erstgespräch oder einen positiven Austauschplausch vereinbaren:
Ich freue mich darauf, dir zu begegnen!
Positiv bleiben? Jetzt zum Newsletter anmelden: